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Ein bisschen Weihnachten...

hatte ich dieses Wochenende mal) Meine Familie ist mit mir wieder nach Auckland gefahren und wir haben bei Debbies Bruder übernachtet. Das Wetter war super, also haben wir gegrillt. Als es dunkel war, sind wir in die City gefahren.

Dort gibt es eine bestimmte Strasse, in der jedes Haus übermäßig weihnachtlich dekoriert ist, so, wie man es eigentlich nur aus den USA kennt. Aber es ist eben nur diese eine Stasse, die das irgendwie zum Wettbewerb gemacht hat. Dort gab es echt die wildesten Kreationen, die ich jemals gesehn habe) Das war aber ganz schön, da ist endlich mal ein bisschen Weihnachtsstimmung aufgekommen.

Am nächsten Tag sind wir Mittags dann noch mal in die Stadt sind auf den Skytower gefahren. Da hatte ich dann wieder mit meiner Höhenangst zu kämpfen. Der Turm ist 220m hoch und oben im Boden der Plattform sind Fenster, über die ich mich nur getraut habe, ohne runter zu gucken) Aber die Aussicht von da oben ist echt der Wahnsinn.

Auf der Arbeit gings diese Woche weiter mit "Trees at the Meteor", wir haben die Stadt mit Plakaten zugehongen und versucht die Radiostationen anzuwerben. Meine Rock Solid Kids haben auch die Dekorationen fertig gemacht für ihren Weihnachtsbaum und hoffen natürlich, dass sie den ersten Platz gewinnen.

Am Mittwoch hatten wir dann noch eine Schoolassemblie, wo ich wieder was vorgelesen hab, aud der Bibel, auf deutsch. Es ging diesmal um Dankbarkeit. Das kam gut an und hat Spaß gemacht:-)

Das wars erst mal, ich wünsch euch ne schöne Adventszeit!

 

6.12.09 10:53


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Rotorua

Um neun Uhr Morgens sind wir, also meine Gastfamilie und ich nach Rotorua gefahren, was nicht am Meer liegt, wie ich jetzt weiß, sondern eher in der Mitte der Nordinsel. Dort gibt es aber ganz viele große Seen.

In Rotarua ist die Erde aktiv, überall gibt es heiße (!) Seen, warme Böden und in der Nähe ist auch ein Vulkan, der 18hundertirgendwas das letzte mal ausgebrochen ist. In der ganzen Gegend riecht es deswegen auch total nach Schwefel, die ganze Zeit. Ziemlich komischer, penetranter Geruch.

 

Wir sind zuerst zu einem Bungeeflyingpark gefahren. Dort haben sich ein paar Leute hochseilen lassen und dann wird man mit dem Seil runtergelassen und hin und her geschwungen, aus 100m Höhe. Gruselig. Dort konnte man auch Jetboot fahren und noch andere Sachen machen. Wir haben aber nur zugeguckt.

 

Ich hab dort Strauße gesehen, einfach auf einer Wiese, wie Kühe oder so. Die haben so riesige Augen und sehen so süß aus, sind aber ja leider gefährlich.

 

Dann sind wir zum "Paradise valley", einem Tierpark mit einheimischen Tieren und Loewen, die ich aus 1m Entfernung gesehen, einfach durch einen Maschendrahtzaun.

Danach sind wir zu den Volcanic Valleys gefahren, was definitiv das beste war. Das sind Krater in der Erde, die aktiv sind. Dort blubbert die Erde, bzw das Wasser, das in manchen Kartern ist. Dort war es so was von heiß und man musste aufpassen, das man nicht von einer plötzlich hochschießenden Wasserfontäne erwischt wurde. Ich weiß nicht, ob das manchmal Lava war oder ähnliches, auf jedenfall war der Schlamm manchmal orange oder gelb, das sah echt schön aus mit dem türkisenen Wasser.

 

Danach sind wir zu einer Bobbahn gefahren. Wir mussten dann erst mit einer Gondel den Berg rauf, dort oben war eine super Aussicht. Man konnte alle Seen sehen und die ganze Stadt. Dann sind wir drei mal die Abfahrt runter und wieder rauf mit dem Lift.

Dazwischen waren wir noch in einem eissen Fluss schwimmen - und der war wirklich "heiss", schaetzungsweise um die 42 Grad....

 

Zum Schluss sind wir dann noch an nen See und haben da zu Abend gegessen.

 

1.12.09 23:59


Halbzeit

Alles Neu!

Neues Land, neue Menschen, neue Erfahrungen

2 Monate weg von Zuhause

 

Ein Zwischenbericht.

 

Was ich bis jetzt gelernt hab

Gott meint es wirklich, wirklich gut mit mir…

    Kiwis kann man auch mit Schale essen

    Kiwis sind nicht nur Früchte

    Neuseeländer ernähren sich hauptsächlich von Weißbrot, Bananen, Kartoffeln, Kübis, Karotten und Vegemite

Vegemite sollte man nicht mit Nutella verwechseln

Eine Zentralheizung ist nicht selbstverständlich

Arbeiten auf neuseeländisch= PauseArbeitenPauseArbeitenLangePauseFeierabend

Auf der falschen Seite fahren ist gar nicht so schwer

Ich bin nie alleine

Künstler sollte man alleine arbeiten lassen

Man sollte nicht 1h auf Asphalt joggen

3h bis in die nächste Stadt zu fahren ist ganz normal

Sauerteig gibt’s hier nicht

Quark auch nicht

Man sollte immer das machen, was man selber möchte, was einem Spaß macht und wobei man sich wohlfühlt

Man sollte in Hostels nur noch „Girlsdorm“ buchen (Mädchenzimmer)

Tsunamis gibt es auch in Neuseeland

Man braucht sich nicht verpflichtet fühlen zur Gemeinde zu gehen

  Manche „Der Herr der Ringe“-Szenen wurden einfach in einem stinknormalen Park gedreht

Ich werde nie mehr mit einem 10-Mann-Flugzeug fliegen

Tee mit Milch und Zucker schmeckt gut

Gott gebraucht einen anders als man denkt

Schulen in Neuseeland sind sehr streng

Man lebt auch ohne auszuschlafen

Seinen Ipod sollte man nie aus den Augen lassen und schon gar nicht im Auto!

Seinen Autoschlüssel sollte man auch nicht irgendwo liegen lassen und wenn man ihn sucht, nicht die ganze Nacht lang

Wenn man Dave White nicht versteht, sollte man IMMER noch mal nachfragen, ansonsten endet alles in ner Katastrophe

Klamotten sind hier sehr billig

Seine Zukunft früh zu planen ist das Beste, was man machen kann

Ich bin Partysüchtig

The coolest Person I’ve ever met- Reimana (thats not my point:-D)

Deutschland ist eines der besten Länder der Erde

und mein Zuhause
25.11.09 05:39


Hamilton Gardens

Hier mal was „kleines“ Zwischendurch. Am Sonntag war ich mit meiner Family in den Hamilton Gardens, fragt mich nicht, warum wir da nicht schon vorher mal waren, weiß ich auch nich^^.

Aber dort ist es es total schön. Die verschiedenen Gärten sind alle in unterschiedlichen Stilen gestaltet. Dort gibt’s einen indischen, japanischen, amerikanischen,chinesischen, maori...

Wir haben dann da zum Abendessen gepicknickt und sind danach durch die Gärten gelaufen

Mir geht’s sonst immer noch sehr gut hier. Ich war gestern noch im New Moon Film, schön

 

Sonst arbeite ich im Moment viel für Trees at the Meteor, ein Event im Dezember, von dem ich euch dann erzählen werde.

Ich vermisse euch!

25.11.09 02:06


Rainbows End, dessen Ende nicht ganz so schön war...

Dieses Wochenende hatte es mal wieder in sich...

Am Donnerstag Morgen bin ich nach Auckland gefahren, um dort Miriam (von Deutschland) und Mark in South Auckland zu helfen,da dort ein großes Projekt anstand: Rainbows End: Ein Kindertag zu einem Freizeitpark, wo 800 Kids erwartet wurden.

Also haben wir Sachen dafür organisiert, Preistüten für ein Gewinnspiel zusammengestellt und die Finanzen für die Tickets verwaltet.

Danach sind wir dann zu ihrer Gastfamilie gefahren, die am Meer wohnt und ein total schönes Haus hat, sogar mit Pool. Bis zum Abendessen sind wir dann noch am Meer spazieren gegangen. Dabei war super Wetter.

Wir sind dann auch früh ins Bett, da wir am nächsten Morgen wieder ins Büro mussten und ich mich danach ja mit Judith (Freundin aus Deutschland, macht Work und Travel)treffen wollte.

Freitags haben wir haben die Organisationen  für „Rainbows End“ weitergemacht, sind z. B zu Schulen gefahren, um dort das Geld von den Eintrittskarten abzuholen und haben die Preistüten verstaut.

Mittags waren wir ein bisschen einkaufen und ich habe leckere Zimtbrötchen entdeckt, ungesund aber sehr lecker.

Gegen 15 Uhr hatte ich frei und dann gings los, mit meinem ganzen Gepäck in Richtung Auckland Downtown. Der Verkehr wurde immer dichter, je näher man in die Innenstadt gekommen ist, bis man auf dem Highway schließlich nur noch 50kmh fahren konnte.

Ich hatte mir vorher die Wegbeschreibung ganz genau ausgedruckt, konnte aber dann in der Innenstadt nicht so fahren, wie ich wollte, weil viele Straßen nur für Busse waren, tolles Googlemaps…

Nach einigem Wenden und hin und her, hab ich dann mein Parkhaus gefunden und mich auf den Weg nach dem Hostel gemacht, wo Judith und ich uns treffen wollten. Das war direkt um die Ecke, was dann wieder super war.

Es war sooo schön jemanden von zuhause zu treffen und wir haben uns so gefreut uns wiederzusehen.

Ich hab eingecheckt und dann meinen Koffer aufs Zimmer gebracht. Das Zimmer war sehr klein, ohne Fenster und es waren noch ein britisches Mädchen und ein Deutscher auf unserem Zimmer.

Zuerst sind Judith und ich was Essen gegangen und es war gar nicht so leicht ein bezahlbares, normales Restaurant zu finden. Letztendlich hatten wir dann aber ein gutes Restaurant gefunden. Wir hatten uns natürlich viel zu erzählen und sind nach dem Essen in eine Bar neben dem Hostel gegangen, wo wir viele Leute kennengelernt haben. Es war echt lustig und zu dem Zeitpunkt hab ich mir noch gedacht, dass es bestimmt ganz toll ist Backpacker zu sein.

Später sind wir dann aufs Zimmer, haben dort noch geredet und sind dann eingeschlafen.

Der folgende Abschnitt ist nicht für  besorgte Omis und Mamas

Gegen 02:30 Uhr sind wir von einem lauten Knall aufgewacht. Jemand war von seinem Hochbett gefallen. Da ich noch im Halbschlaf war, hab ich danach nur noch Judith schreien hören „Hey, you are NOT on toilet.Stopp!“("Du bist hier nicht auf Toilette, Stopp!). Judith hat da Licht angemacht und in unserem Zimmer stand ein wildfremder Typ (nicht der, der anfang im Zimmer war) in Unterhose und hat auf unsere Taschen gepinkelt. Der Typ war total betrunken und hat sogar nicht auf Judiths Rütteln regiert.

Plötzlich hat der sich dann in Richtung meines Bettes gedreht und fing an die Leiter zu meinem Bett hochzuklettern.

Das war dann wirklich zu viel. Wir sind im Schlafanzug aus dem Zimmer gerannt, zur Rezeption. Die beiden Männer an der Rezeption sind mit uns hoch, haben den Typ, der nicht im Hostel eigecheckt hatte aus unserem Zimmer geholt und als sie die Polizei rufen wollten, ist der Typ abghauen.

Mit Gummihandschuhen haben wir dann unsere ganzen Sachen aus dem Zimmer geholt und erst mal desinfiziert. Währenddessen kamen die anderen beiden, die Anfangs in unserem Zimmer waren, zurück. Dabei hat sich dann rausgestellt, dass die den Typ in das Zimmer gebracht haben, weil der ein Freund von denen war.

Da wir uns geweigert haben, in dem Zimmer weiterzuschlafen, haben wir die Rezeption gebeten, dass wir in ein anderes Zimmer können. Als wir das neue Zimmer betreten haben, wurde uns klar, dass das kein Mädchenzimmer war. Es war keiner in dem Zimmer , aber schon die Klamotten und die Zeit (es war mittlerweile 4 Uhr morgens) haben uns ahnen lassen, dass auch hier gleich 2 betrunkene Typen reintorkeln würden. Was dann auch so war. Kurz später kamen ein Engländer und ein Amerikaner ins Zimmer, die kurz mit uns geredet haben , dann aber zum Glück eingeschlafen sind.

Ich konnte die restlichen 2 Stunden nicht mehr schlafen, ich hatte einfach Angst, das was passiert.

So sind wir dann um 6 Uhr aus dem Zimmer raus, haben uns fertig gemacht und Judith musste dann den Bus zu ihrem nächsten Stop nehmen.

Ich bin dann mit meinem Koffer ins Parkhaus zu meinem kleinen Büssschen gegeangen, hab mein Schlafsack ausgepackt und mich auf die Rückbank gelegt. Allerdings konnte ich auch da nicht mehr richtig schlafen und hab nur rumgedöst.

Gegen ein Uhr habe ich mir den größten Kaffee gekauft, den es gab und mich auf den Weg zu Miriam und Mark gemacht, die ich um 15 Uhr am Office treffen sollte.

Dort haben wir alle Sachen für die Bühne in den Bus geladen sind dann zu dem Freizeitpark gefahren, um alles aufzubauen.

Danach ging es zu den Schulen, wo Miriam und ich in den Bus mussten, um die Kids zu beaufsichtigen. Mit denen sind wir dann auch zu dem Park gefahren.

Dort angekommen, war es unsere Aufgabe Fotos zu machen und einfach rumzulaufen und die Kids zu beaufsichtigen.

Es waren ca. 800 Kids dort und auch noch viele andere Jugendleiter und Securityleute.

Gegen 9 Uhr abends hat Mark dann ein Programm auf der Bühne gemacht, mit Spielen und Gewinnspielen, wobei wir helfen mussten. Zum Schluss hat er dann noch ein bisschen was von Jesus erzählt und alle eingeladen zu unserem „Summer Harvest Camp“ zu kommen.

Ich war inzwischen (oder immer noch) totmüde, aber das sollte noch nicht das Ende des Tages gewesen sein.

Als alle Kids den Park verlassen haben, hab en Miriam und ich am Ausgang Flyer für das Camp verteilt und sollten danach wieder mit den Bussen zurück fahren.

Plötzlich gab es aber einen großen Tumult und alle Kids sind zu dem Platz gerannt. Zwei „Gangs“ von Südpazifischen Gruppen (Kids) fingen an sich rumzuschubsen und kurz danach war die Schlägerei im vollen Gange… Nur mit schwerer Not haben die Securityleute das Beenden können. So schnell wie es ging sollten wir dann die Kids in den Bus bringen und losfahren, was danach aber gar nicht mehr so leicht war. Zudem mussten wir viele aussortieren, die gar nicht in den Bus gehörten.

In dem Bus selber fingen die Kids dann auch noch mal an zu diskutieren, wollten sich nicht hinsetzen. Das ganze war ein reisengroßes Chaos. Ich stand mitten drin und hab versucht die Kids zu beruhigen (ich glaub ich hab aber eher geschrien^^) und dass sie sich endlich hinsetzen sollten.

Plötzlich schlug mich jemand mit der ganzen Faust gegen meinen Arm. Der Busfahrer (stämmiger Maori) hatte mich anscheinend nicht gesehen, war nach hinten gekommen um das alles zu beenden. Der hat dann aber auch nicht darauf reagiert, als ich dem klar machen wollte, dass ich hier nicht zu den Kids gehöre.

Irgendwie haben die sich dann doch noch alle hingesetzt und wir konnten los fahren.

Wir haben dann im Regen noch warten müssen, bis alle Kinder von ihren Eltern abgeholt worden sind, bis wir endlich gehen konnten.

Ich war mit meinen Nerven echt am Ende und so froh, als ich endlich ins Bett konnte.

Gott sei Dank ist aber auch keinem was passiert, auch bei der Schlägerei wurde keiner wirklich verletzt.

Sowas hab ich noch nie erlebt und dieses Wochenende werde ich auch so schnell nicht vergessen!

 

 


15.11.09 08:24


Parihaka

Ich kann euch mal wieder von einem tollen Projekt erzählen. Die ganze Woche waren wir im Büro schwer damit beschäftigt, Parihaka zu organisieren, bzw. die letzten Sachen, was ganz schön viel Stress war.

Am 05. November wird auch hier, wie in England, der Guy Fawkes Day gefeiert mit viel Feuerwerk. Da dieser Tag aber eigentlich nicht zum Feiern ist, da an diesem Tag an Guy Fawkes erinnert wird, der versucht hat, das britische Parlament in die Luft zu sprengen, haben wir (Incedo) eine bessere Alternative: Parihaka!

Im Jahr 1881, als die Briten nach Neuseeland gekommen sind und deren Land eingenommen, bzw. einfach  das Land als ihres betrachtet haben, obwohl es eigentlich den Maoris gehört hat, lebte in einem Dorf „Parihaka“ ein Maoristamm. Deren Häuptlinge  Te Whiti o  Rongomai und  Tohu Kakahi hießen. Den ersten Weißen, den Te Whiti traf, war ein Missionar. Seit dem lebte er den christlichen Glauben und wollte auch, dass sein Stamm danach lebte. Als die Briten sein Dorf überfielen, sagte er seinem Stamm, dass sie nicht kämpfen würden, was sehr ungewöhnlich für Maori war.

Als die Briten den Stamm provozierten mit Raubzügen und Vergewaltigungen, hielt der Häuptling trotzdem an dem Frieden fest.

Daraufhin nahmen die Briten beide Häuptlinge fest und brachten sie ins Exil, damit kein anderer Stamm nach deren Beispiel leben konnte.

Te Whiti und Tohu Kakahi starben später im Gefängnis, fast ihr ganzer Stamm wurde von den Briten umgebracht.

Te Whiti ist ziemlich unbekannt, obwohl er sogar von Ghandi zitiert wurde.

An „Parihaka“ gedenken wir den Frieden und den Widerstand gegen den Krieg von diesem Maoristamm, der fast vergessen wurde.

Der Tag hat für mich mit Poster zusammenkleben und Gemüse schnippeln angefangen. Dann gings weiter mit Lichterketten aufgehängen und Pudding kochen.

Dann kamen auch schon alle Leute und haben wieder diese Willkommensprozedur der Maori gemacht, „Powhri“. Danach gab es Hungi mit all dem Gemüse, das wir am Tag vorher geschnippelt haben. Das ganze war für 120 Leute, also ne ganze Menge.

Bei dem „Hungi“, ein typisches Ritual von den Maoris, wir ein großes Loch in den Boden gehoben. Darin werden dann Holz und Steine so lange aufgeheizt, bis die Steine glühen. Das Fleisch und Gemüse wird in Stoffbeutel gemacht, diese auf Eisenstangen gelegt und alles wird auf die Steine gelegt. Das Essen wird dann mit feuchten Tüchern bedeckt. Das ganze wird dann mit einem großen Haufen Erde zugeschaufelt und 5 Stunden lang geräuchert und gegart.

Es gab dann Kürbis, Kartoffeln, Kumera(Kartoffel), Karotten, Weißkohl, Hühnchen, Lamm und Schweinefleisch. War sehr lecker.

Im Anschluss wurde noch eine Gedenkensrede für Parihaka von Dave gehalten. Danach gab es noch Feuerwerk.

 Ansonsten kann ich nicht viel neues berichten. Es wird wärmer hier und so langsam kann ich mal Sommerklamotten shoppen gehen.

:-)

7.11.09 08:36


Waiheke Island

Meine letzte Woche war gut:-) Ich hatte 1 1/2 Tage frei, um mich vom letzten Wochenende zu erholen:-) Ansonsten haben wir im Büro Sachen vorbereitet und waren in zwei Schulen für Assemblies.

Am Donnerstag hatte mein Gastbruder, Reimana Geburtstag und ist 16 geworden, da waren Oma und Opa hier und haben (Gekauften!) ungesunden Schokoladenkuchen mitgebracht. Der dann mit Vanilleeis gegessen wurde...

Die Bremsen vom Auto funktionieren immer noch sehr schlecht, wahrscheinlich ist der Zylinder kaputt, kommt morgen noch mal in die Werkstatt.

Dieses Wochenende war ich mit meiner Gastfamilie auf Waiheke Island, eine Insel vor Auckland. Wir mussten dort mit der Fähre rüber und haben bei Rosses(Gastvater) Schwester gewohnt.

Die Insel ist wunderschön, mit tollen Stränden und wir hatten auch super Wetter. Ich war sogar im Meer, das war allerdings doch en bisschen kalt.

Wir waren auch auf einem Weingut, wo ich mal neuseeländischen Wein probiert habe und haben Tennis gespielt.

 

Hier ein paar Fotos vom Wochenende Deluxe^^:

Eure Miriam:-*

1.11.09 10:29


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